Viele Bibelstellen erklären Gott zum ultimativen Richter über diese Welt (Psalm 7.9; 9.9; 10.18; 26.1; Sprüche 31.9; Jesaja 1.18 uvm.). Ein Richter sorgt für Gerechtigkeit, indem er die Verbrecher bestraft und die Gerechten belohnt.
In der Zeit vor dem Tag des Jüngsten Gerichts benutzt Gott die Führungskräfte, die ihm folgen, um Menschen zu rehabilitieren und die Bösen zur Umkehr zu bewegen. Gott hat seinen Führungskräften das Evangelium vom Reich Gottes mit auf den Weg gegeben, durch das Menschen vor dem Tag des Jüngsten Gerichts gerecht werden können. Gott hat ein Versprechen gegeben, das wie folgt lautet:
Jesaja 1.26 Und ich will dir wieder Richter geben, wie sie vormals waren, und Ratsherren wie im Anfang. ...
Führungskräfte, die Gottes Reich bauen, nehmen diese Aufgabe an und nutzen ihren Einfluss, um Gerechtigkeit zu schaffen. Das unterscheidet wahre Richter von falschen Richtern.
| Wahre Richter | Falsche Richter |
|---|---|
| ausgewählt und berufen von Gott (5.Mose 16,18) | richten durch ihre eigene Macht (Jeremia 5.30-31) |
| verantwortlich für verschiedene Bereiche (2.Chronik 19,5) | führen andere in die Irre (Micha 3,5) |
| gerecht und vertrauenswürdig (5.Mose 16,18) | unverantwortlich und selbstsüchtig (Micha 3.1-3) |
Psalm 82
Der höchste Richter
1 Ein Psalm Asafs. Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern.
2 »Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Frevler vorziehen? Sela.
3 Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht.
4 Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Frevler.«
5 Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, / sie tappen dahin im Finstern. Es wanken alle Grundfesten der Erde.
6 »Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten;
7 aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie einer der Fürsten zugrunde gehen.«
8 Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Völker!