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Die Qualität der Vision am Beispiel von Hesekiel (Teil 3)

Eine Offenbarung ohne Handlung verblasst.

Alle Wege laufen auf einen Punkt am Horizont zu. Dort leuchtet das Bild der Zukunft.
Führungsqualität #21

Qualität der Vision: Eine Vision ist ein emotional erstrebenswertes Bild der Zukunft, das ein inneres Ja hervorruft.

BibelstelleHesekiel 12Auf BibleServer.com lesen
5 Min. Lesezeit

Gott sagte Hesekiel, dass er als einen symbolischen Akt für das bevorstehende Exil der Israeliten seine Sachen packen soll. Eine kreative Art und Weise, das von Gott gegebene Bild der Zukunft zu kommunizieren.

Ein Bild aus Lichtquadraten leuchtet dort golden, wo Schritte hineinführen, und zerfällt, wo niemand hingeht – wie Hesekiels gelebte Vision.
Ein Bild aus Lichtquadraten leuchtet dort golden, wo Schritte hineinführen, und zerfällt, wo niemand hingeht – wie Hesekiels gelebte Vision.

In Hesekiel 12.22 spricht Gott über die Kraftlosigkeit einer Vision, die niemand verfolgt.

Hesekiel 12.22 Menschensohn, was ist das für ein Sprichwort, das ihr im Land Israel habt, indem ihr sagt: »Die Tage ziehen sich in die Länge, und jede Vision geht verloren«?

Eine Vision verliert ihre Kraft, wenn ihr keine Taten folgen. Deswegen kommunizieren gute Führungskräfte nicht nur die Vision, sondern sie sagen auch, was dafür getan werden muss und zeigen konkrete nächste Schritte auf.

Der erste Schritt ist dabei immer, dass die Führungskraft und die Menschen die Vision von Gott verinnerlichen. Folgende Gedanken unterstützen bei der Reflexion:

  • Schauen sie in sich. Was fühlen sie dabei?
  • Schauen sie hinter sich. Was haben sie gelernt?
  • Schauen sie um sich. Was passiert bei anderen?
  • Schauen sie über sich. Was will Gott von ihnen?
  • Schauen sie neben sich. Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?
  • Schauen sie über sich hinaus. Was ist das große Ganze?
Hesekiel 12. 1-28
Die Wegführung von König und Volk
1 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
2 Du Menschenkind, du wohnst in einem Haus des Widerspruchs; sie haben Augen zu sehen und sehen nicht, und Ohren zu hören und hören nicht; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
3 Du aber, Menschenkind, pack dir Sachen wie für die Verbannung und zieh am hellen Tage fort vor ihren Augen. Von deinem Ort sollst du ziehen an einen andern Ort vor ihren Augen; vielleicht sehen sie es. Denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
4 Du sollst deine Sachen am hellen Tage vor ihren Augen herausschaffen wie Gepäck für die Verbannung und am Abend hinausziehen vor ihren Augen, wie man zur Verbannung auszieht;
5 und du sollst dir vor ihren Augen ein Loch durch die Wand brechen und da hinausziehen,
6 und du sollst deine Schulter vor ihren Augen beladen und hinausziehen, wenn es dunkel wird! Dein Angesicht sollst du verhüllen, damit du das Land nicht siehst. Denn ich habe dich für das Haus Israel zum Wahrzeichen gesetzt.
7 Und ich tat, wie mir befohlen war, und trug mein Gepäck hinaus wie Gepäck für die Verbannung am hellen Tage, und am Abend brach ich mit der Hand ein Loch durch die Wand. Und als es dunkel wurde, belud ich meine Schulter und zog hinaus vor ihren Augen.
8 Und frühmorgens geschah des HERRN Wort zu mir:
9 Du Menschenkind, hat das Haus Israel, das Haus des Widerspruchs, nicht zu dir gesagt: Was machst du da?
10 Sage zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Diese Last trifft den Fürsten zu Jerusalem und das ganze Haus Israel, das dort wohnt.
11 Sprich: Ich bin euer Wahrzeichen. Wie ich getan habe, so wird ihnen geschehen: In die Verbannung müssen sie und gefangen weggeführt werden.
12 Ihr Fürst wird seine Habe auf die Schulter laden, wenn es dunkel wird, und ein Loch durch die Wand brechen und da hinausziehen; sein Angesicht wird er verhüllen, dass er nicht mit seinen Augen das Land sehe.
13 Ich aber will mein Netz über ihn werfen, dass er in meinem Garn gefangen werde, und will ihn nach Babel bringen in der Chaldäer Land, das er jedoch nicht sehen wird, und dort soll er sterben.
14 Und alle, die um ihn her sind, seine Helfer und seinen ganzen Anhang, will ich in alle Winde zerstreuen und das Schwert ziehen hinter ihnen her.
15 Dann sollen sie erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich sie unter die Völker verstoße und in die Länder zerstreue.
16 Aber ich will von ihnen einige wenige übrig lassen vor dem Schwert, dem Hunger und der Pest. Die sollen von all ihren Gräueltaten erzählen unter den Heiden, zu denen sie kommen werden; und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin.
17 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
18 Du Menschenkind, du sollst dein Brot essen mit Beben und dein Wasser trinken mit Zittern und Sorgen.
19 Und sage zum Volk des Landes: So spricht Gott der HERR zu den Einwohnern Jerusalems über das Land Israels: Sie müssen ihr Brot essen mit Sorgen und ihr Wasser trinken mit Schaudern; denn ihr Land soll wüst werden und leer von allem, was darin ist, um der Gewalttat willen all seiner Bewohner.
20 Und die Städte, die bewohnt sind, sollen verwüstet werden und das Land öde; und ihr werdet erfahren, dass ich der HERR bin.
Zweifel an der Weissagung
21 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
22 Du Menschenkind, was habt ihr da für ein Sprichwort im Lande Israels? Ihr sagt: »Die Zeit vergeht, und es wird nichts aus der Weissagung.«
23 Darum sage zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Ich will diesem Sprichwort ein Ende machen, dass es nicht mehr umgehen soll in Israel. Sage vielmehr zu ihnen: Die Zeit ist nahe und alles kommt, was geweissagt ist.
24 Denn es soll hinfort keine trügenden Gesichte und keine falsche Offenbarung mehr geben im Hause Israel.
25 Denn ich bin der HERR, ich rede! Was ich rede, das soll geschehen und sich nicht lange hinausziehen, sondern in eurer Zeit, du Haus des Widerspruchs, rede ich ein Wort und tue es auch, spricht Gott der HERR.
26 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
27 Du Menschenkind, siehe, das Haus Israel spricht: Mit den Gesichten, die dieser schaut, dauert's noch lange, und er weissagt auf Zeiten, die noch ferne sind.
28 Darum sage ihnen: So spricht Gott der HERR: Keines meiner Worte wird sich lange hinausziehen. Was ich rede, soll geschehen, spricht Gott der HERR.
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Lies nach, was hinter der Qualität der Vision steckt – mit Erklärung, Animation und Quick-Check.

Quelle: John C. Maxwell, The 21 Indispensable Qualities of a Leader · Mehr zum Ursprung

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