Gott ermutigt Führungskräfte, die Augen auf das zu richten, was Bestand hat. Im Licht der Ewigkeit sollten Führungskräfte nicht hedonistisch und kurzfristig handeln. Das Jagen nach Wohlstand und Macht ist umsonst. Nur eine Vision, die größer ist als sie selbst, eine mit der Ewigkeit verknüpfte Vision, wird eine Führungskraft, die mit Gott geht, dauerhaft erfüllen.
Mit anderen Worten würde das heißen, dass eine Führungskraft für ein Vermächtnis arbeitet. Was wird bleiben von dem, was die Führungskraft aufgebaut hat? Der Psalm 49 erinnert daran, dass niemand etwas mit ins Grab nehmen kann, egal wie reich oder mächtig die Person gewesen ist. Was also wird hinterlassen, das wirklich zählt?
Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Vererben und dem Vermächtnis. Jeder kann etwas vererben, etwas für seine Familie oder die, die er liebt, hinterlassen. Doch ein Vermächtnis ist etwas, was nicht für, sondern in der Familie oder in denjenigen hinterlassen wird. Das ist etwas komplett anderes.
| Erbe | Vermächtnis |
|---|---|
| etwas Greifbares, was sie anderen geben | etwas Greifbares, was sie in anderen hinterlassen |
| bringt temporäre Freude | bringt permanente Transformation |
| wird eventuell weniger, wenn es benutzt wird | lebt weiter, wenn die Führungskraft stirbt |
| Der Erfolg der Aktivitäten ist nicht gesichert | Die Aktivitäten werden Erfolg bringen |
Psalm 49.13-21
13 Der Mensch kann nicht bleiben in seiner Pracht, sondern muss davon wie das Vieh.
14 Dies ist der Weg derer, die so voll Torheit sind, und das Ende aller, denen ihr Reden so wohl gefällt. Sela.
15 Sie liegen im Totenreich wie Schafe, der Tod weidet sie, aber die Frommen werden am Morgen über sie herrschen; ihre Gestalt wird vom Totenreich verschlungen; sie hat keinen Bestand.
16 Aber Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf. Sela.
17 Fürchte dich nicht, wenn einer reich wird, wenn die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.
18 Denn er wird nichts bei seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.
19 Er freut sich wohl dieses guten Lebens, und man preist dich, wenn es dir gut geht.
20 Aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.
21 Der Mensch kann nicht bleiben in seiner Pracht, sondern muss davon wie das Vieh.