Je mehr Macht Führungskräfte erlangen, desto mehr offenbaren sie über sich selbst. Macht bringt das Herz dazu, seine wahren Motive zu zeigen.
Die Führungskräfte, die in Jesaja 3 beschrieben werden, zeigen ihre wahren Motive in dem Augenblick, als sie eine machtvolle Position erhalten haben.
Jesaja 3. 14 Der HERR geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volks und mit seinen Fürsten: Ihr habt den Weinberg abgeweidet, und was ihr den Armen geraubt, ist in eurem Hause.
15 Warum zertretet ihr mein Volk und zerschlagt das Angesicht der Elenden?, spricht Gott, der HERR Zebaoth.
Egal ob gute oder schlechte Führungskräfte, sie bestimmen, wie sich die Organisation weiterentwickelt und wo sie am Ende steht. Das ist der Nebeneffekt vom Prinzip vom Planen. Gott begegnet den schlechten Führungskräften in Jesaja 3.16ff mit einem klaren Urteil.
Führungskräfte sollten sich bewusst sein, dass sie immer führen. Es gibt keine Auszeiten. Es gibt keine Zeit, in der es egal ist, was die Führungskraft tut. Es ist wie bei einer Diät. Es ist nicht zielführend, im Restaurant auch alles zu beachten und dann zu Hause einen Käsekuchen zu essen. Dadurch wird das Ziel nicht erreicht. Genau das Gleiche gilt auch für die Führung. Folgende Gedanken unterstützen bei der Reflexion zum Prinzip vom Planen:
- Wenn sie wissen, wohin sie gehen wollen, dann gewinnen sie an Überzeugungskraft.
- Wenn sie schon da waren, wohin sie gehen wollen, dann gewinnen sie an Glaubwürdigkeit.
- Wenn sie jemanden auf dem Weg mitnehmen können, dann gewinnen sie einen Verbündeten.