Wie viele Führungskräfte haben ihr Leben und das Leben ihrer Leute dadurch ruiniert, dass sie sich moralisch verwerflich verhalten haben? Charakter ist zu einem wesentlichen Kriterium für Führungskräfte in allen Bereichen der Gesellschaft geworden. Gerade weil es so viele Fehltritte gab, die auch ausführlich öffentlich diskutiert wurden. Es ist keine Frage, dass der spirituelle Kampf für das Wahrhaftige ein Teil der Entwicklung von tausenden von Führungskräften ist und dass Fehler und Übertretungen helfen, die moralischen Grenzen zu erkennen. Sie sind nicht deswegen gefallen, sondern weil der Widersacher beschlossen hat, sie zu Fall zu bringen.
Führungskräfte müssen sich bewusst sein, dass sie ein Vorbild für viele Menschen sind. Sie vergessen diese Wahrheit niemals. Sie müssen sich auch bewusst sein, dass das Ersetzen von gefallenen Führungskräften ein sehr langsamer und schwieriger Prozess ist.
Wie können Führungskräfte sich gegen moralische Fehltritte schützen? Als Erstes steht die Erkenntnis, dass Kompetenz nicht über dem Charakter stehen darf. Viele Führungskräfte stellen Menschen wegen ihrer Kompetenz ein und entlassen sie wegen ihres Charakters. Sie haben ein ungesundes Bewertungsschema von Kandidaten in ihrem Kopf, das der Kompetenz mehr Punkte gibt als dem Charakter. Das sollte andersherum sein. Denn Kompetenzen sind sehr leicht zu entwickeln. Die charakterliche Entwicklung hingegen ist ein schwierigerer Prozess. Am Ende braucht es beides für den Erfolg und jede Entscheidung hat ihren Preis.
| Was ich bin | Was ich tue | Das Ergebnis |
|---|---|---|
| Ich bin demütig und | mache mich abhängig von Gott und | erlebe Gottes Macht. |
| Ich bin visionär und | setze mir ambitionierte Ziele und | lebe Gottes Standards. |
| Ich bin verbindlich und | tue das Richtige und | gewinne an Glaubwürdigkeit. |
Sprüche 5
Warnung vor der Verführerin
1 Mein Sohn, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Einsicht,
2 dass du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren!
3 Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glatter als Öl,
4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
5 Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich,
6 so bahnt sie nicht den Weg des Lebens; haltlos sind ihre Tritte, sie erkennt es nicht.
7 So gehorcht mir nun, meine Söhne, und weicht nicht von der Rede meines Mundes.
8 Lass deine Wege ferne von ihr sein und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,
9 dass du nicht andern gebest deine Kraft und deine Jahre einem Unbarmherzigen;
10 dass sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und, was du mühsam erworben, nicht komme in eines andern Haus,
11 und müssest hernach seufzen, wenn dir Leib und Leben vergehen,
12 und sprechen: »Ach, wie konnte ich die Zucht hassen, und wie konnte mein Herz die Warnung verschmähen,
13 dass ich nicht gehorchte der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht kehrte zu denen, die mich lehrten!
14 Ich wäre fast ganz ins Unglück gekommen inmitten der Versammlung und Gemeinde.«
15 Trinke Wasser aus deiner Zisterne und was quillt aus deinem Brunnen.
16 Deine Quellen sollen herausfließen auf die Straße und Wasserbäche auf die Gassen!
17 Habe du sie allein und kein Fremder mit dir.
18 Dein Brunnen sei gesegnet, und freue dich der Frau deiner Jugend.
19 Sie ist lieblich wie eine Gazelle und holdselig wie ein Reh. Lass dich von ihrer Anmut allezeit sättigen und ergötze dich allewege an ihrer Liebe.
20 Mein Sohn, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?
21 Denn eines jeden Wege liegen offen vor dem HERRN, und er hat acht auf aller Menschen Gänge.
22 Den Frevler werden seine Missetaten fangen, und er wird mit den Stricken seiner Sünde gebunden.
23 Er wird sterben, weil er Zucht nicht wollte, und um seiner großen Torheit willen taumelt er.