Nehemia erklärte das Warum, bevor er über das Wie und das Was redete. Er nahm sich 3 Tage Zeit, um das Problem in Jerusalem genau zu analysieren. Erst danach sprach er zu den Juden, den Priestern, den Adligen und den Verwaltern der Stadt. Er wusste, dass er, wenn er zu ihnen spricht, das Prinzip vom Vertrauen berücksichtigen muss. Denn sie würden erst dann seinem Plan vertrauen, wenn er es schafft, dass sie ihm vertrauen.
In Nehemia 2.5-18 wird sehr gut beschrieben, wie es Nehemia schaffte, das Warum zu erklären, bevor er über das Wie und das Was gesprochen hat. Er gab den Menschen die folgenden Gründe, um Vertrauen in das Warum zu erlangen.
- Er hat sich selbst verbindlich für das Projekt entschieden. (2.5)
- Asaf hat das Holz und die Balken für den Aufbau der Tore genehmigt (2.8)
- Die derzeitige Situation ist ein Hohn für Israel. (2.17)
- Die zerstörten Mauern können niemanden von ihnen beschützen. (2.17)
- Die Hand Gottes und seine Gunst liegt auf ihm und diesem Projekt. (2.18)
- König Artaxerxes persönlich hat ihm die Erlaubnis gegeben, hierher zu kommen und die Mauer wieder aufzubauen. (2.18)
Nehemia 2. 5 Da betete ich zu dem Gott des Himmels 5 und sprach zum König: Gefällt es dem König und ist dein Knecht dir genehm, so wollest du mich nach Juda reisen lassen, in die Stadt, wo meine Väter begraben sind, damit ich sie wieder aufbaue.
Nehemia 2.8 und auch Briefe an Asaf, den Aufseher über die Wälder des Königs, dass er mir Holz gebe zu Balken für die Pforten der Burg beim Tempel und für die Stadtmauer und für das Haus, in das ich einziehen soll. Und der König gab sie mir, weil die gute Hand meines Gottes über mir war.
Nehemia 2.17. Und ich sprach zu ihnen: Ihr seht das Unglück, in dem wir sind, dass Jerusalem wüst liegt und seine Tore mit Feuer verbrannt sind. Kommt, lasst uns die Mauern Jerusalems wieder aufbauen, dass wir nicht weiter ein Gespött seien! 18 Und ich sagte ihnen, wie gut die Hand meines Gottes über mir war, dazu auch die Worte des Königs, die er zu mir geredet hatte. Und sie sprachen: Auf, lasst uns bauen! Und sie stärkten ihre Hände zum guten Werk.